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Sonstiges:
RATGEBER, DIE HALTEN, WAS SIE VERSPRECHEN!
verständlich - wegweisend - markant
Der Jo-Jo-Effekt ist gefürchtet! Rigoros macht er mühsam errungene Erfolge wieder kaputt. Und als ob dies nicht schon genug wäre, legt er sogar noch ein paar Übergewichtspfunde dazu. Solche Erfahrungen sorgen bei übergewichtigen Menschen dafür, dass sie sich quasi ohne Hoffnung auf bleibende Erfolge an ihre überflüssigen Pfunde heranmachen. Eine gute Ausgangsposition ist das nicht. Viele Abbrüche von Gewichtsreduktionsmaßnahmen sind die Folge. Was also kann getan werden, um diesem Dilemma ein Ende zu setzen - um erfolgreich und nachhaltig schlank zu werden? Diese Frage möchte ich Ihnen auf dieser Seite beantworten. Bleiben Sie also dran - lesen Sie weiter und schicken Sie Ihren Jo-Jo-Effekt in die Wüste!
Mit einem Jo-Jo zu spielen, hat mir als Kind immer große Freude bereitet. An einer Schnur befestigt und am eigenen Finger aufgehangen, schickte man mit einem Fingerschnippen zwei Holzscheiben auf die Reise. Die Schnur zwischen den Scheiben wickelte sich ab und der Schwung sorgte dafür, dass die Scheiben sich wieder in Richtung Finger bewegten.
Was beim Jo-Jo-Spiel so toll ist, kann man allerdings beim Abnehmen ganz und gar nicht gebrauchen. Das Jo-Jo darf sich gerne abwickeln - die Pfunde dürfen gerne purzeln -, aber das Aufwickeln - die erneute Gewichtszunahme ist ganz und gar nicht erwünscht. Doch der Jo-Jo-Effekt sorgt genau dafür, dass die mühsam entledigten Pfunde wieder auf die Rippen kommen.
Der Jo-Jo-Effekt bezeichnet also eine schnelle Gewichtszunahme nach einer Diät. Wiederholt sich diese durch mehrere Diäten, so geht das Gewicht wie ein Jo-Jo auf und ab. Insbesondere nach extremen Gewichtsverlusten kommt es vor, dass das neue Übergewicht das alte übersteigt.
Zunächst einmal ein Missverständnis. Sie beschließen abzunehmen, starten mit der Einschränkung Ihrer Nahrungsaufnahme und Ihr Körper deutet Ihre Maßnahmen ganz anders. Er schreckt auf. Es muss gerade Hungersnot sein, meint er und senkt seinen Grundumsatz.
Alles, was Sie tun, bestätigt ihrem Körper, dass er richtig gehandelt hat. Es scheint tatsächlich eine Hungersnot zu sein. Als zusätzlich Maßnahme greift er nun auf Ihre Fettpölsterchen zurück.
Doch bald sieht er ein, dass er mit seiner Einschätzung daneben lag. Nicht eine Hungersnot ist über ihn gekommen - es ist sogar eine Dürreperiode. Zusätzliche Energiequellen müssen mobilisiert werden. Was liegt da näher, als brachliegende Muskelmasse zu verbrennen!
Inzwischen hat Ihr Körper den Grundumsatz mehrfach gesenkt. Mit der Verbrennung von Muskelmasse senkt er sich noch viel mehr. Auch der Beitrag, den Muskeln bei der Fettverbrennung - selbst in Ruhe - leisten, entfällt. Die Fettverbrennungsöfen Ihres Körpers werden nach und nach außer Betrieb gesetzt.
Aber Sie nehmen ab. Sie freuen sich auch schon auf das Ende Ihrer Diät, denn "Nach der Diät ist ja dann wieder vor der Diät!" Mit anderen Worten: Nach der Diät fallen Sie wieder in Ihre alten Essgewohnheiten zurück ... und werden wieder ordentlich zulegen.
Sie benötigen inzwischen aber viel weniger Nahrung. Ihr Gewicht haben Sie ja erfolgreich reduziert und Ihre Muskeln abgebaut. Auch hat Ihr Körper realisiert, dass er die Hungersnot unterschätzt hatte. Deshalb wird er nun Ihr ursprüngliches Übergewicht überschreiten.
Die Antwort(en) auf diese Frage liegt/liegen nun wohl auf der Hand. Trotzdem möchte ich sie ein wenig ausführen:
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