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Leseprobe: Aktien - Vermögen für Otto NormalverdienerLeseprobe zu:

Aktien - Vermögen für Otto Normalverdiener

7 Schritte zur kapitalen Geldvermehrung

   Umfang: Die Download-Version der Leseprobe enthält das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort zur 1. und zur 2. Auflage und Kapitel 1!

   WICHTIG: Auf dieser Seite habe ich nur das Vorwort veröffentlicht! Die Formatierung entspricht nicht der Formatierung im Ratgeber!

   Links: Download-Link zur Leseprobe - Link zur Vorstellung des Buches


Vorwort zur 1. Auflage

Meine Geschichte

   Wenn Sie in diesem Buch eine Abhandlung von einem Börsenguru erwarten, dann müssen Sie es wieder aus der Hand legen. Ich bin nämlich keiner noch bin ich eine bekannte Größe im Aktiengeschäft . Ich bin ein »stinknormaler« »Otto Normalverdiener« und Kleinanleger, der noch nie hauptberuflich mit Aktien zu tun hatte und der froh gewesen wäre, wenn er dieses Buch vor 30 Jahren in die Hände bekommen hätte.

   Stattdessen musste ich meine Lektionen ganz langsam und auf die harte Tour lernen. In den 90iger Jahren begann ich als alter Schwabe mit Rentenfonds - tolle Sache, sehr konservativ. Am Ende bekam ich raus, was ich investiert hatte. Aber wenigstens das! Ein Sparbuch wäre natürlich besser gewesen!

   Meine vermögenswirksamen Leistungen lege ich seit vielen Jahren in Fonds an. Die Gewinn-Zahlen sind auch da nicht überwältigend - aber immerhin!

   Natürlich habe ich auch in den »Neuen Markt« investiert. Gemeinsam stürzten wir - und mit uns viele andere - auch ab. Schließlich musste man ja überall dabei gewesen sein! Das Resultat waren große Verluste! Aber die daraus gewonnenen Erkenntnisse möchte ich nicht missen. Bezüglich meines Daseins als Kleinanleger waren sie die wichtigsten meines Lebens. Sie haben mich auf den rechten Weg gebracht!

   Versucht habe ich es auch mit Nebenwerten. Die Gewinne waren hier nicht schlecht, aber als Laie kostet diese Sparte unheimlich viel Zeit. Abonniert man zusätzlich einen speziellen Börsenbrief, kommen hohe Kosten für diese Hilfe hinzu.

   Und nun meine ich den Stein der Weisen gefunden zu haben und bin so begeistert, dass ich andere daran teilhaben lassen möchte. Voraus ging aber eine Zeit, die ich mit einem Zitat von Heinz Brestel beschreiben möchte. Er sagte:

»Es ist oft produktiver, einen Tag lang
über sein Geld nachzudenken,
als einen ganzen Monat für Geld zu arbeiten.«

   In meiner Realität muss dieses Zitat aber etwas abgeändert werden. Es müsste heißen:

»Es ist oft produktiver, wochenlang
über Aktienstrategien nachzudenken,
als einen ganzen Monat für Geld zu arbeiten.«

»Meine« Strategie?

   Wenn Sie nun dieses Buch durcharbeiten, möchte ich Ihnen noch mit auf den Weg geben, dass die darin beschriebene Anlagestrategie nicht ganz auf »meinem Mist« gewachsen ist. Nein, ich wurde durch zwei Anlagestrategien inspiriert.

   Eine davon - in den frühen neunziger Jahren von Michael O'Higgins entwickelt - nennt sich: »Dog´s of the Dow « . Die zweite wird »The Dow 5 « genannt.

   Einzelne Komponenten »meiner« Strategie sind also im Ansatz längst bekannt und in vielfacher Form leicht abgewandelt überall zu finden. Das Aktiengeschäft ist viel zu alt, als dass man eine ganz und gar neue Strategie entwerfen könnte. Meines Erachtens wäre eine solche Strategie sogar mit Vorsicht zu genießen!

   Aber zurück zu den »Dog´s of the Dow«- und »The Dow 5«-Strategien: Ich las von ihnen in Büchern - in der Hilfe eines Computerprogramms - im Internet - und in Broschüren. Warum sie trotzdem ein solch einsames Mauerblümchendasein fristen, weiß ich nicht so recht. Ich denke, dass verschiedene Faktoren dafür verantwortlich sind:

   In diesem Buch sollen die in ihren Grundzügen längst bekannten, altbewährten, erweiterten, optimierten und neu präsentierten Strategien ausreichend gewürdigt werden. Zudem möchte ich versuchen, jedem Laien den Weg zum eigenen Aktiendepot zu ebnen.

Aufbau und Tipps

   »Vermögen für Otto Normalverdiener« ist kein Buch, in dem nur eine ausgeklügelte Anlagestrategie vorgestellt wird. Ich wollte ein ganzheitliches Werk verfassen - ein Werk, mit dessen Hilfe man auch wirklich ans Ziel gelangt und nicht durch zusätzliche Strategien abgelenkt wird.

   Deshalb werden im ersten Teil (Kapitel 1 - 9) ganz allgemeine und zur Strategie hinführende Themen angesprochen. Zusätzlich werden Hilfen zur Bewältigung erster Hürden oder gar Stolpersteine gegeben.

   Falls Sie der Überzeugung sein sollten, dass Fragen wie

   für Sie längst beantwortet sind, dann können Sie diesen Teil getrost überschlagen und direkt mit Teil II beginnen. Ich möchte Sie aber ermuntern, Teil I trotzdem zu lesen - zumindest aber zu überfliegen - oder wenigstens auszugsweise in sich aufzunehmen. Glauben Sie mir, gerade die Kapitel 1 - 7 könnten Ihnen Mut machen, die ganze Sache doch anzupacken und Nägel mit Köpfen zu machen!

   Teil II umfasst die Kapitel 10 - 17. In ihnen geht es um die »Vermögen für Otto Normalverdiener«-Strategie (so möchte ich sie im weiteren Verlauf dieses Buches nennen). Es werden darin ausführlich 7 Schritte beschrieben, die Sie zum Millionär machen können!

   In die Kapitel 11 - 17 habe ich viel Zeit investiert. Es war mir wichtig, dass Sie die einzelnen Schritte verstehen und nachvollziehen können. Viele Tabellen, Erklärungen und Übungen sollen dabei helfen. Lesen Sie bitte immer erst dann weiter, wenn Sie den Inhalt verstanden und die Übungen erledigt haben. Diese Kapitel sind ein Crashkurs, bei dem es viel zu tun gibt! Packen Sie´s an - treffen Sie Entscheidungen, und freuen Sie sich über das Gelernte!

   Und wenn Sie am Ende immer noch skeptisch gegenüber dieser Strategie sein sollten, verhalten Sie sich doch einfach mal ein Jahr lang so, als hätten Sie nach Ihren Ergebnissen aus Kapitel 14 gekauft. Prüfen Sie die Strategie - das kostet Sie rein gar nichts. Sie können sogar im Internet ein Musterdepot anlegen und nach einem Jahr sehen, was daraus geworden ist.

   Falls Sie sowieso zunächst noch Startkapital ansparen müssen, sollten Sie auf jeden Fall die Zeit nutzen und für diese ein oder zwei Jahre »Vermögen für Otto Normalverdiener«-Strategie spielen - sei es mit einem Musterdepot oder auf einem Schmierzettel. Das »wie« spielt dabei keine Rolle - Sie sollten, nein, Sie müssen es tun, sonst schläft die ganze Sache ein, und Sie haben das viele Geld für dieses Buch zum Fenster rausgeschmissen!

   Teil III soll und muss verhindern, dass Sie das Wissen aus Teil II aus einer Art Hilflosigkeit heraus nicht anwenden. Ich weiß noch genau, wie es war - damals, als ich meine ersten Anläufe zum eigenen Aktiendepot unternahm. Fast hätte ich das Handtuch geschmissen, weil mir Fragen wie

   als unüberwindbare Mauer schienen. Wie schon erwähnt, hat sich auch das ganze Fachchinesisch erschwerend ausgewirkt. Da mochte einen leicht das Gefühl zur Aufgabe überkommen - und der Trugschluss: »Fonds und Aktien sind doch nur etwas für Leute, die sich damit auskennen.«

   Selbst wenn diese Fragen für Sie längst geklärt sein sollten - lesen Sie die Kapitel trotzdem durch, denn auch hier gehe ich manchmal recht eigene Wege!

   Zu diesem Zeitpunkt sollten Aktien-Einsteiger auf jeden Fall ein Depot eröffnen. Glauben Sie mir, das ist ein gewaltiger Schritt. Für Sparbuchanleger ist das etwas ganz Neues. Mir wurde damals durch und durch heiß. Auch machte mir meine Angst, ich könnte unser Geld verspielen, sehr zu schaffen. Deshalb: Rechnen auch Sie mit einem mulmigen Gefühl!

   Und beim darauf folgenden Fondskauf war es nicht viel besser. Wie sagt man so schön? Saunen ist ein Dreck dagegen! Eventuell wird der Aktienverkauf - um einmal im Bild zu bleiben - zum zweiten Saunagang.

   Mittlerweile bin ich etwas cooler geworden. Nicht das Zittern bestimmt mein Leben, nein, es ist die Freude, die Begeisterung und das Glücksgefühl, das mich durch den Aktionärs-Alltag begleitet. Schließlich habe ich für mich - und natürlich nun auch für Sie - eine Anlagestrategie entwickelt, die tatsächlich funktioniert.

Fachbuch oder leicht verständliche Lektüre?

   Dieses Buch soll auf gar keinen Fall von Fremdwörtern nur so strotzen! Ein Fachbuch soll es aber trotzdem sein - aber eben ein leicht verständliches.

   Damit dies gewährleistet werden kann, bin ich drei Wege gegangen.

  1. Beim Gebrauch von Fachchinesisch oder Fremdwörtern wird das Wort sofort in einer Klammerbemerkung verständlich wiedergegeben
  2. oder in einer Fußnote erklärt
  3. und es kann zusätzlich auch im »Otto Normalverdiener Begriffslexikon« nachgeschlagen werden.

   Dennoch - allzu viel Börsenkauderwelsch finden Sie bei mir wirklich nicht, das würde nur verwirren und eventuell auch entmutigen. Sie und ich - wir müssen ja nicht unbedingt mitreden können! Und wenn wir dann reich sind - tja, dann ist es sowieso besser, wenn wir schweigen!

   Mein Anliegen war und ist es, »so viele Fremdwörter wie nötig - aber so wenig wie möglich« zu benutzen. Meine nächste Priorität war es, dass Sie den Inhalt auch verstehen sollen. Martin Luther hat bei der Übersetzung der Bibel »dem Volk aufs Maul geschaut«. Nichts anderes wollte ich verwirklichen. Hauptsächlich das Volk - die »Otto Normalverdiener« sollen mit diesem Buch zurechtkommen und sich an seiner lockeren und leicht verständlichen Art erfreuen.

   Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der kapitalen Geldvermehrung. Setzen Sie das Gelernte um und werden Sie reich.

Die Qual der Wahl der Formatierung

   In der Formatierungsfrage bin ich an einer Stelle ganz eigene Wege gegangen. Das ist Ihnen mit Sicherheit sofort aufgefallen und vielleicht geht es Ihnen ja diesbezüglich wie mir!?!

   Ich rede von den Randbemerkungen. In meinem Buch sind diese immer rechts vom Text. Glauben Sie mir: Ich habe schon viele Bücher mit Randbemerkungen gelesen. Dabei geht es mir immer gleich. Die Anmerkungen der rechten Buchseite lese ich, die der linken Seite kosten mich zu viel Anstrengung. Mein Auge ist dermaßen fixiert, dass mir das Lesen links vom eigentlichen Text unheimlich Überwindung kostet, während mir Anmerkungen rechts vom Buchtext keinerlei Mühe bereiten.

   Geht es Ihnen da unbewusst vielleicht genauso? Führen Sie doch einmal einen Selbst-Test durch. Für mich wäre es interessant zu erfahren, ob sich meine Erfahrung wissenschaftlich belegen ließe.

   Noch etwas liegt mir auf dem Herzen. Sie haben sicherlich schon gesehen, wie andere mit schöngerechneten Zahlen um sich schmeißen. Sie und ich hätten auch nichts dagegen, wenn solche Zahlen in unserem Aktionärsdasein Realität würden. Aber so einfach ist das nicht.

Weiter oben habe ich Ihnen versprochen, dass ich Ihnen den Beweis für das Funktionieren meiner Strategie noch liefern werde. Das wird auch geschehen. Sie werden dabei feststellen, dass ich so manche Entscheidung hätte anders treffen sollen. Es wäre dabei mehr Gewinn erzielt worden! Ihnen gegenüber wäre es aber nicht ehrlich gewesen.

   Ich bin mit der durch meine Strategie erwirtschafteten Rendite sehr zufrieden. Mit diesem Buch lasse ich Sie an all meinen Überlegungen und Entscheidungen teilhaben. Auch führe ich reale Werte auf und werde Sie immer wieder ermutigen, konkrete Schritte zu gehen.

   Dennoch sollten Sie das Gesagte lediglich als allgemeine Hinweise betrachten und die aufgeführten Werte nicht als Anlage-Empfehlungen. Treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen, für die nur Sie verantwortlich sind.

   Springen Sie also aus vollster Überzeugung auf den Zug auf. Lassen Sie sich nicht davon abhalten. Nach der Lektüre der ersten Kapitel von Teil III sind Sie fähig, ein Depot zu eröffnen, Aktien zu kaufen und Aktien zu verkaufen. Sie haben dazu alles an die Hand bekommen - starten Sie durch!

   Viel Erfolg - Ihr
   Wolfgang Molzahn

Vorwort zur 2. Auflage

   Beim Verfassen der 1. Auflage hegte ich die Überzeugung, dass durch downloadbare Updates eine 2. Auflage niemals nötig sein würde. Ich habe mich getäuscht.

   Nach den Kurseinbrüchen von 2002 kam nämlich die Finanzkrise von 2008. Damals musste ich mit Erschrecken feststellen, dass einige meiner Leser von dieser Krise keine Ahnung hatten. Ich erhielt 2009 zum Beispiel einen Brief mit folgender Aussage: "Mich hat bei meiner Auswertung überrascht, dass anscheinend 90% der Unternehmen im DAX im letzten Jahr eine negative Performance hatten."

   Sie mögen dies belächeln - aber mir war ganz und gar nicht nach Lachen zumute, zumal dies nicht der einzige Brief in diese Richtung blieb! O. K. - ich schreibe für Aktien-Einsteiger, aber dass jemand dermaßen "einsteigerlich" ist, hätte ich nicht gedacht.

   Keinesfalls möchte ich aber diese Kunden beleidigen. Im Gegenteil - ich möchte sie ernst nehmen und ihre Probleme in meine Strategie einarbeiten. Das hat zur Folge, dass die »Vermögen für Otto Normalverdiener«-Strategie noch risikominimierender wird. Und das ist ganz bestimmt keine schlechte Optimierung - oder? Herzlichen Dank also an alle, die es nicht richtig verstanden haben, die negativen Nachrichten im Hinblick auf ihr Depot zu verarbeiten!

   Diese Überarbeitung der 1. Auflage bringt aber noch weitere Vorteile. Es wurden zum Beispiel sämtliche Links überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Auch einzelne Kapitel wurden aktualisiert.

   Die humorvollen Randbemerkungen, die viele Leser der 1. Auflage so sehr geschätzt haben, mussten leider weichen. Da ich diesen Ratgeber auch als Reader-Version für das iPad, den Kindle und andere Lesegeräte herausgebe - und diese Reader mit Randbemerkungen nichts anfangen können -, habe ich mich dazu überwunden, ganz auf die Marginalien zu verzichten. So blieb für den eigentlichen Text mehr Platz und die Seitenzahl hat sich dennoch erhöht!

Wichtige Information:

   Dieses Buch wird "on Demand" gedruckt. Es gibt also keine Auflage im herkömmlichen Sinne - höchstens Kleinauflagen. Als Sie Ihre Ausgabe bestellt haben, wurde sie wahrscheinlich speziell für Sie gedruckt. Das schlägt sich natürlich im Preis nieder. Mit anderen Worten: "On Demand" hat den Vorteil, dass ein Verlag keine Auflage drucken muss und für Kunden den Nachteil, dass das Buch im Einkauf etwas teurer ist. Bedenken Sie dies bitte, wenn Sie eine Rezension verfassen. Auch wenn der Ratgeber etwas teuer ist, so bewahrt er Sie doch vor großen Verlusten und sorgt dafür, dass Ihre Gewinne steigen. Und dann ist das Werk doch sein Geld wert, wie man so schön sagt!

   Ich wünsche Ihnen ein allzeit glückliches Händchen in all Ihren Anlageentscheidungen.

   Ihr
   Wolfgang Molzahn


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